Im Rahmen der Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst in Deutschland wurden in Wiesbaden die diesjährigen dbb-Wissenschaftspreise 2026 verliehen. Der traditionsreiche Preis würdigt Arbeiten, die wissenschaftliche Exzellenz mit einem hohen praktischen Nutzen für Staat und Verwaltung verbinden. Insgesamt wurden in diesem Jahr 28 Arbeiten eingereicht – ein neuer Rekord!
Ein besonderer Dank gilt dem Preisstifter Maik Wagner und dem dbb beamtenbund und tarifunion, die diesen Wettbewerb seit Jahren unterstützen und damit ein wichtiges Zeichen für wissenschaftliche Qualität, Innovation und die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Dienstes setzen. Ebenso ist Bernd Krösser, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für seine Wertschätzung gegenüber den Leistungen der Hochschulen für den öffentlichen Dienst und ihrer Studierenden zu danken.
Die Laudationes hielt Prof. Dr. Jürgen Stember, Präsident der Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst, der eindrucksvoll herausarbeitete, wie die prämierten Arbeiten zentrale Zukunftsfragen des öffentlichen Dienstes wissenschaftlich und praktisch aufgreifen: Strategische Handlungsfähigkeit, Fachkräftegewinnung, digitale Transformation und die erfolgreiche Integration Künstlicher Intelligenz in Verwaltungsprozesse.
Herzlichen Glückwunsch an die Preisträgerinnen und Preisträger des dbb-Preises 2026:
- 🥉 3. Platz Lisa Hiss „Finnlands auswärtige Politik im Wandel – von neutraler Diplomatie zur aktiven Westintegration“ (Hochschule Meißen – nicht im Bild)
- 🥈 2. Platz Anna Fries „Künstliche Intelligenz im Recruiting. Grundlagen, Review und Analyse von Einsatzmöglichkeiten“ (Hochschule der Deutschen Bundesbank)
- 🥇 1. Platz Enno Lübbers „Integration digitaler Innovationen in den Verwaltungsalltag: Eine Interventionsstudie zu organisationalen und individuellen Einflussfaktoren auf die digitale Veränderungsbereitschaft am Beispiel generativer KI“ (Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen)
Die ausgezeichneten Arbeiten verdeutlichen, welche Bedeutung die Hochschulen für den öffentlichen Dienst für die Zukunft unseres Gemeinwesens haben. Sie entwickeln Lösungen für aktuelle Herausforderungen, liefern wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen und stärken damit unmittelbar die Innovations-, Lern- und Leistungsfähigkeit staatlicher Institutionen.
Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigen eindrucksvoll: Der öffentliche Dienst braucht nicht nur Digitalisierung, KI und neue Technologien. Er braucht vor allem kluge Köpfe, die wissenschaftliche Erkenntnisse in praktische Verbesserungen für Verwaltung und Gesellschaft übersetzen. Nicht nur die prämierten, sondern alle eingereichten Arbeiten werden aktuell in einem gemeinsamen Band im NOMOS-Verlag publiziert.
Herzlichen Glückwunsch zu diesen herausragenden Leistungen! 👏


